Finanzkasper News - Trading https://finanzkasper.de de-de FinanzKasper Mon, 21 Sep 2020 18:35:34 +0200 Mon, 21 Sep 2020 18:35:34 +0200 TYPO3 EXT:news news-60 Sun, 02 Aug 2020 12:39:56 +0200 Finanzkasper auf Youtube http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=60&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1c7bd189f118c3d476b9eb12093348ca Ab sofort ist Finanzkasper auch auf Youtube in einem eigenen Kanal vertreten. Dort wird es künftig Videos zu den Themen dieser Seite geben, insbesondere natürlich zum QuoteCompiler. Und ich starte mit einem Video zum Quotecompiler, das Neulingen erklärt, wozu QuoteCompiler gut ist. Auf diesem Youtube-Kanal möchte ich nach und nach Videos über den QuoteCompiler bereitstellen, die seine vielen Funktionen erklären und zum anderen auch gelegentlich ein Video zu anderen Themen dieser Webseite machen, also vor allem zu meinen Finanzstrategien.  Youtube-Kanal: Finanzkasper Youtube-Kanal
Nebenstehendes Video ist der Start und soll Neulingen einen Überblick über das Programm QuoteCompiler geben. 

Dieses und alle folgenden Videos findet man auf meinem neuen Youtube-Kanal: Finanzkasper Youtube-Kanal

Werr also kein neues Video verpassen möchte, abonniert also einfach diesen Kanal.

 

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Trading Trading Tools Trading Strategien Investieren QuoteCompiler Allgemeines
news-48 Sat, 17 Feb 2018 16:22:00 +0100 BitCoin Mining - Wie geht das und lohnt es sich? http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=48&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3901e84602a9e0b18d631cd520d8325c Wir haben einen großen Hype in 2017 bei den Kryptowährungen gesehen und alle Welt redet darüber, meist ohne zu wissen, was es ist. Ich möchte in diesem Artikel meine Meinung zu den Kryptowährungen kundtun und meine Erfahrungen beim Mining von Bitcoins darstellen. Intro

Bitcoin steht in diesem Artikel für eine ganze Reihe von Kryptowährungen. Es handelt sich dabei quasi um eine digitale Technik (Blockchain), auf deren Basis man eine Währung realisieren könnte. Denn noch sind es keine Währungen.

Der große Charme des Bitcoins ist die Schwäche der Papierwährungen dieser Welt. Allesamt sind diese nicht mehr wie früher an einen Wert wie Gold gebunden, sondern werden - inzwischen hemmungslos - von sogenannten Zentralbanken gedruckt und damit permanent entwertet. Unter dem Vorwand, die wirtschaftliche Entwicklung fördern zu wollen, richten diese mehr Schaden an als sie nutzen. Die totale Überschuldung der Welt wird diesem Spiel irgendwann ein Ende bereiten.

Bitcoin und co. hingegen sind unabhängig von zentralen Einrichtungen und Staaten. Der ganze Hype der Kryptowährungen basiert also auf der Idee, dass hier die Alternative des Papiergeldes entsteht oder sich die Kryptowährungen als echte Währung etabliert.

Das kann so kommen. Muss aber nicht. Ehrlich gesagt weiß ich es auch nicht. Es gibt Gründe dafür und dagegen. Die Staaten könnten auch einfach die Kryptowährungen künftig verbieten, da es für sie ein totaler Machtverlust bei den Währungen darstellen würde. Andererseits spricht die Technologie für sich und könnte sehr gut die Basis für künftige Währungen sein.

Aus dieser Unsicherheit heraus, kommt eben auch die Kursbildung von Bitcoins. Niemand weiß, ob und wann sich die Kryptos zu Währungen entwickeln werden. So gehen die Prognosen der "Experten" weit auseinander und reichen von null bis Millionen Dollar pro Bitcoin. Also nicht wirklich hilfreich.

 

Investieren in Bitcoin

...ist ein bisschen wie pokern, oder Roulett und auf Rot oder Schwarz setzen. Eigentlich auch schon etwas zu spät. Wer vor ein paar Jahren investiert hat, steht gut da. Aber damals kannten nur Insider die Kryptowährungen. Heute, wo in der BILD darüber berichtet wird, ist es wohl doch schon etwas spät. Man müsste sich ja auch entscheiden, in welche Kryptowährung man investiert. Und ob dann genau diese sich langfristig durchsetzt, ist wohl mehr als Glück.

Für mich kommt eine Investition in Kryptowährungen daher nicht in frage und ich kann auch nur abraten. Wer ein bisschen spielen will, kann ein paar Euro investieren. Das ist so etwa wie Lotto spielen. Wahrscheinlich verliert man den Einsatz, aber mir viel Glück vervielfacht sich der Einsatz.

Am besten aber, Finger weg davon.

 

Traden mit Bitcoin

 ist aus meiner Sicht als Trader aktuell auch eher schlecht. Zwar gibt es riesige Bewegungen, aber diese sind oft nicht gut handelbar. Da gibt es riesige Gaps - also Kurslücken - und bei manchen hektischen Bewegungen versagt die Liquidität der Broker und der Handel wird ausgesetzt oder die Spreads werden riesig. Alles zu Lasten des Traders. Manche Broker stellen ihre Krypto-Produkte von einem auf den anderen Tag wieder ein. 

Das alles zeigt, dass der Trading-Markt kein guter ist. Daher empfehle ich hier, einfach noch zu warten, bis sich das alles stabilisiert hat, die Bewegungen ruhiger werden und die Broker stabile Produkte anbieten.

Ich trade die Kryptowährungen aus diesen Gründen aktuell nicht.

 

Mining von Bitcoins

Ich wollte wissen, ob sich Mining (Schürfen) von Bitcoins noch finanziell lohnt und wie es funktioniert. Meine Erfahrungen dazu möchte ich hier kurz beschreiben.

Es gibt dazu viele Anbieter, die eine Plattform zum Mining anbieten. Ich habe mich nach einigen Tests und Recherchen dann für nicehash.com entschieden. Diese Plattform wurde zwar vor einigen Monaten schon mal gehackt, aber ich will ja auch kein Vermögen dort halten, sondern nur Erfahrungen im Mining sammeln.

Nicehash bietet einige Vorteile. Man kann sich dort einfach anmelden und kann sowohl beim Schürfen als bei der Transaktionsberechnung von Kryptowährungen seine Rechenleistung zur Verfügung stellen. Nicehash bietet dabei immer verschiedene Algorythmen und Kryptowährungen automatisch an und optimiert diese, so dass man sich eigentlich um nichts kümmern muss, wenn der Miner einmal läuft.

Was braucht man nun technisch?

Da ich mir ohnehin einen neuen Rechner mit guter Grafikkarte kaufen wollte (im Wesentlichen um mich in das Thema Virtual Reality einzuarbeiten), habe ich die Mining-Anforderungen gleich mal mit berücksichtig. Inzwischen wird für das Mining so viel Rechenpower benötigt, dass eine normale CPU hier nicht mehr ausreicht. Die einzige Chance besteht über eine leistungsfähige Grafikkarte, da diese heutzutage mehr Rechenpower mitbringen als die eigentliche CPU von Standard-PCs. 

Eine am häufigsten für das Mining genutzte Grafikkarte basiert auf den NVIDIA Geforce GTX 1080. Diese ist wegen des Minings aktuell teuer und kostet irgendetwas zwischen 800 und 1000 €. Das war mir für den Test dann doch etwas viel und deshalb bin ich mit der kleineren Schwester einer NVIDIA Geforce GTX 1060 eingestiegen. Diese bekommt man für etwa 300 € und ich habe sie gleich im Bundle mit meinem neuen Rechner gekauft.

Rechnet es sich?

Nicehash zahlt die Rechenleistung immer in Bitcoin auf die eigene Wallet gut, egal ob man nun Bitcoin oder andere Kryptowährungen schürft. Damit hängt das tatsächliche Ergebnis in Euro vom jeweiligen Kurs des Bitcoin zum Euro ab. Man muss sich zudem darüber Gedanken machen, ob man die erschürften Bitcoins sofort in Euro transferriert, oder quasi als Investition im Bitcoin belässt und auf steigende Bitcoin Kurse setzt...was aber wieder ziemlich riskant ist.

Um die Bitcoins letztlich in Euro zu transferieren nutze ich den Anbieter Coinbase. Dort kann man ein Konto eröffnen und hat dann die Möglichkeit, Kryptowährungen in Euro umzuwandeln und diese dann wieder auszuzahlen. Gegen geringe Gebühr lassen sich die geschürften Bitcoins von Nicehash auf Coinbase übertragen. 

Aktuell schürft mein System pro 24h ca. 0.00025 Bitcoins (beim heutigen Kurs des BTC zum Euro von 8500 entspricht das ca. 2,10 €. Es waren in den letzten 4 Wochen auch schon mal 1,30 € oder 3 € und schwankt damit sehr stark mit dem Bitcoin Kurs.

Da ich es am Ende doch in Euro umtauschen muss und die laufenden Kosten in Euro habe, lohnt sich das Mining also nur ab einem Mindest-Bitcoinkurs.

Welche Kosten muss ich nun betrachten?

Zunächst mal hat man die Anfangsinvestition (PC plus guter Grafikkarte) zu berücksichtigen. Das ignoriere ich im Folgenden, da ich den Rechner sowieso brauche und so gekauft hätte.

Der wesentliche Kostenfaktor, den man berücksichtigen muss, sind die Stromkosten, da der Rechner rund um die Uhr läuft und insbesondere die Grafikkarte unter voller Last zusätzlich Strom zieht.

In meinem Fall stellt es sich wie folgt dar: Ich habe den Rechner auch sonst rund um die Uhr laufen, da ich ihn für das automatische Trading benutze. Deshalb fallen bei mir nur die "Mehrkosten" des Stroms der Grafikkarte an, wenn diese schürft. Ich habe den Stromverbrauch gemessen: einmal den PC im Normalbetrieb und einmal wenn ich das Programm zum Schürfen gestartet habe. Der Unterschied ist der Strom fürs Mining, das sind bei mir 140 W.

Hier die Kosten im Überblick:

Beschreibung

Wert

Stromverbrauch Mining140 W
Strompreis pro kWh0,25 €
Strompreis pro Stunde Mining0,035 €
Strompreis pro Tag Mining0,84 €
Mining Gewinn pro Tag (abhängig vom Bitcoin Kurs)2,10 €
Mining Gewinn Netto pro Tag (abhängig vom Bitcoin Kurs)1,26 €
Mining Gewinn Netto pro Monat (abhängig vom Bitcoin Kurs)37,80 €
Mining Gewinn Netto pro Jahr (abhängig vom Bitcoin Kurs)453,60 €

 

Fazit:

Ohne große Investition kann ich also in meinem Fall am Mining teilnehmen. Aktuell lohnt es sich und ich verdiene damit Geld, wenn auch nicht viel. Jedoch hängt alles vom Kurs des Bitcoin ab. Fällt dieser etwa unter 4000 Euro pro Bitcoin, lohnt es sich nicht mehr, dann sind die Stromkosten höher als die geschürften Bitcoins. Steigt der Kurs kann es sich um so mehr lohnen zu schürfen.

Aktuell könnten sich also in ein paar Monaten die Kosten für die Grafikkarte amortisieren.

Um wirklich signifikante Gewinne zu erreichen, müsste man mehrere NVIDIA Geforce GTX 1080 einsetzen und ein sogenannte Mining-Rig aufbauen oder gleich mehrere Rigs in einer Mining-Farm (einfach mal googlen oder auf youtube schauen, wie so etwas aussieht).

Damit hat man aber gleich eine Investition von mehreren 1000 €. In Anbetracht der Unsicherheiten bei den Kryptowährungen und den stark schwankenden Kursen, wäre es mir zu riskant, hier groß einzusteigen. Immerhin kann es leicht passieren, dass es sich nicht mehr lohnt und dann sitzt man auf der Farm und den vielen Grafikkarten.

Tipp: Fällt der Preis des Bitcoin wieder in einen Bereich um die 1000 oder drunter, würde ich erwarten, dass es leistungsfähige Grafikkarten zu sehr günstigen Preisen bei Ebay und co. gibt.

Für mich bleibt das Mining von Bitcoins eine Spielerei, die mir hilft, die Kryptowährungen besser zu verstehen. Alles andere ist mir derzeit zu spekulativ.

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Trading Trading Strategien Investieren Allgemeines
news-35 Sun, 07 Aug 2016 16:40:22 +0200 Metatrader 4 (MT4) Trading Tools http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=35&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=4e7cb67fb02031c0cf07475ddd9d2840 Im Trading Bereich habe ich eine Seite erstellt, auf der ich ab sofort einige meiner Tools, Skripte, Werkzeuge und Methoden vorstellen möchte. Den Anfang machen einige MT4 Indikatoren, die kostenfrei zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden. Die neue Seite mit den Tools findet man im Menu unter Trading - Tools oder hier

Als erstes habe ich 3 Indikatoren eingestellt, die ich im täglichen Handel auf der Metatrader 4 Plattform täglich nutze.

Genau genommen sind es keine Indikatoren, die Hinweise zum Chart und möglichen Ein- oder Ausstiegssignalen geben, sondern Auswertungstools, die in Form eines Indikators programmiert wurden und so wie Indikatoren eingesetzt werden.

Die Indikatoren zeigen auf dem Chart in übersichtlicher und gruppierter Form die Ergebnisse entweder der offenen Positionen bzw. der am aktuellen Handelstag geschlossenen Positionen an. Alle Details und Screenshots findet man auf der jeweiligen Beschreibungsseite der Indikatoren.

 

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Trading Trading Tools
news-24 Sun, 25 Oct 2015 21:40:45 +0100 Stock Screener - oder Wie finde ich die besten Aktien zum Traden oder Investieren http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=24&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f36800cc105ca9a15e9177caeacfee99 Stock Screener oder deutsch vielleicht Aktienfilter gibt es zahlreich im Internet und ich möchte das Thema etwas strukturieren und einige Stock Screener kurz vorstellen.Ein Stock Screener ist in der Regel eine Datenbank mit allen möglichen Informationen zu Aktien und einer Weboberfläche, über die man nach bestimmten Informationen die Datenbank durchsuchen kann und sich so die Aktien aussuchen kann, die den vorgegebenen Kriterien entsprechen.Also beispielsweise wäre eine solche Abfrage: Zeige mir alle DAX Aktien mit einer Dividendenrendite > 3%. Meistens lassen sich viele solcher Kriterien kombinieren, so dass man sich auch sehr spezifisch Aktien herausfiltern lassen kann. Dieser Artikel kann sowohl für Investoren, die langfristig anlegen, interessant sein als auch für Trader, die sich die besten Handelsinstrumente heraussuchen wollen. Daher erscheint dieser Artikel in beiden Kategorien (Investieren und Trading).

Ich glaube, dass Stock Screener sehr hilfreiche Tools sind. So lassen sich sehr effektiv und schnell die besten Wertpapiere zum Investieren oder auch zur Umsetzung von Trading-Strategien finden.
Das kann einem sehr viel Zeit und Recherche ersparen und manche Strategien überhaupt erst ermöglichen.


Gebührenmodelle
Einige der im Web verfügbaren Stock Screener sind kostenlos andere kostenpflichtig. Ich konzentriere mich hier auf die kostenlosen Angebote, habe aber in der Vergleichsliste unten auch den kostenpflichtigen Stockfetcher mit aufgenommen. Dieser gefällt mir persönlich sehr gut und ist deshalb mit dabei.
Manche Stock Screener bieten auch eine Light-Version gratis an, und für mehr Features muss man dann zahlen. Ich habe versucht, das in der Tabelle unten auch transparent darzustellen.

Typen von Stock Screenern
Es gibt grundsätzlich 2 Kategorien von Stock Screenern:
1. Screener, die Fundamentaldaten (wie KGV, Unternehmensbewertung, KBV, Dividendenrendite etc. ) enthalten und auf Aktien fokussieren
2. Screener, die charttechnische Daten (Chartmuster und Kerzenmuster wie Gleitende Durchschnitte, Bollinger Bänder oder Hammer und andere Chartsignale) enthalten und diese neben Aktien auch für Währungen, Rohstoffe etc. anbieten 

Man muss also wissen, was man eigentlich machen möchte, um den richtigen Stock Screener einzusetzen. Leider bieten nur sehr wenige Stock Screener beides an.
Gegebenenfalls nimmt man auch je einen anderen Screener für die Fundamentaldaten und für die technischen Signale.
Die Tabelle unten zeigt auf einen Blick, wie die dargestellten Stock Screener diesbezüglich einzuordnen sind.

Ergebnisdarstellung
Alle mir bekannten Screener liefern die Ergebnisse auf der Webseite zumindest in einer Tabelle. Selten findet man auch die Möglichkeit, diese Tabelle runterzuladen und in Excel zu öffnen.
Bei einigen Screenern, die nach charttechnischen Daten durchsucht werden können, liefern die Darstellung auch in Chartdarstellungen, in denen die Signale eingezeichnet sind. Das ist sehr hilfreich, weil man dann sofort auch optisch die Signale beurteilen kann, und nicht erst in einem anderen Fenster einen Chart öffnen muss, um die Bewertung des Signals durchführen zu können.

Aktienpool / Datenbank
Wichtig ist, welche Aktien überhaupt in der Anbieterdatenbank enthalten sind. Leider beinhalten die schönsten Screener nur US Aktien, was wenig hilft, wenn man in europäische oder deutsche Aktien investieren will oder diese für sein Trading nutzen will.

Fazit:
Stock Screener unterscheiden sich im Wesentlichen nach den oben dargestellten Kriterien. Je nachdem was man vor hat, kann man diese Kriterien definieren und sich dann den dazu am besten passenden Screener auswählen.
Googeln ist übrigens auch hier bei der Suche nach Stock Screenern sehr hilfreich. Die meisten großen Finanzseiten bieten entsprechende Stock Screener an.
In der Tabelle unten habe ich einige aus meiner Sicht gute Stock Screener dargestellt mit den entsprechenden Eigenschaften und Leistungen.

Um es vorwegzunehmen, ich habe keinen Stock Screener gefunden, der alle meine Anforderungen erfüllt. was ich mir wünschen würde, wäre:
- alle wichtigen Aktienmärkte (US, Europa, Asien)
- Fundamentaldatensuche und charttechnische Suche
- Ausgabe auch in Chartdarstellungen
- möglichst kostenlos
- auch komplexere Suchen, idealerweise mit einfacher Programmierung, wie bei Stockfetcher.

Leider habe ich so einen Stock Screener noch nicht gefunden. Daher nutze ich mehrere Screener aus der Tabelle unten, je nach Aufgabenstellung.
Von der Bedienung und Darstellung und vom Leistungsumfang gefällt mir FinViz am besten. So muss ein Screener sein, leider enthält er keine oder nur wenige europäische Aktien.
Grundsätzlich erfüllen aber auch die anderen Screener ihre Aufgabe.

Ich habe unten in der Tabelle mal einige von mir genutzte Stock Screener mit ihren Eigenschaften zusammengestellt. Hier die Links dazu:

Öffnet externen Link in neuem FensterOnvista Aktienfinder

Öffnet externen Link in neuem FensterFinanztreff Aktiensuche

Öffnet externen Link in neuem FensterFinViz

Öffnet externen Link in neuem FensterStockfetcher

Öffnet externen Link in neuem FensterTradesignal

Öffnet externen Link in neuem FensterWallstreet Online Signale

Öffnet externen Link in neuem FensterFinanztreff Chartsignale

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Trading Trading Tools Investieren
news-22 Sun, 13 Sep 2015 17:27:35 +0200 Trading lernen (Internet Ressourcen) http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=22&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=74a4efc72ee0dc96736572debab43eb3 Gehebeltes Trading klingt einfach, ist es aber nicht. Erfolgreich ist nur, wer es professionell angeht und beharrlich an sich arbeitet. Schließlich geht es darum, am Markt gegen erfahrene Trader und Banken anzutreten. In einem früheren Artikel hatte ich bereits auf interessante Literatur zum Thema aufmerksam gemacht. Daneben gibt es weitere Möglichkeiten sich weiterzubilden, wie Coaching, Trading Clubs, Schulungen und Webinare, wie sie oft von Brokern angeboten werden. Auch im Internet (Web oder Youtube) gibt es reichliche Ressourcen, die kostenfreie Weiterbildung im Trading ermöglichen. Auf 2 dieser Ressourcen (englisch sprachig) wird in diesem Artikel hingewiesen. Heutzutage kann man sich nicht nur mit Hilfe von Büchern weiterbilden, sondern die Ressourcen des Internet sind nahezu grenzenlos. Selbst bei kostenlos angebotenen Inhalten ist das Angebot fast unüberschaubar. Die Krux ist, dass nur ein kleiner Teil davon qualitativ gut ist und nicht teil einer Verkaufsmasche darstellt.

Auf dieser Webseite stelle ich im Bereich "Links" Verweise zur Verfügung, die aus meiner Sicht qualitativ hochwertig sind oder die mich beim Trading unterstützen. Auf 2 dieser Links, die das Lernen des Trading Business unterstützen, möchte ich im folgenden hinweisen:

 

Become A Profitable Forex Trader In 5 Easy Steps

Der erste Link, den ich hier vorstellen möchte (RS: danke für den Hinweis), verweist auf eine Webseite, die eine umfangreiche Schulung für Anfänger und erfahrene Trader darstellt. Dabei handelt es sich sowohl um Artikel als auch um Videos. Die Seite ist leider nur in Englisch verfügbar.

Mir gefällt der systematische Aufbau dieses Schulungskurses, beginnend von den Basics für Anfänger bis zu komplexeren Themen wie der Entwicklung von Handelssystemen.

Die Erklärungen, Texte und Videos sind verständlich (soweit man Englisch beherrscht) und übersichtlich.

Wer also in der Lernphase ist und Englisch versteht, sollte sich unbedingt diese Webseite mal ansehen.

 

Forex - The Essential Indicators

Dieses Dieses Video auf Youtube (auch nur in Englisch) richtet sich eher an Anfänger und erklärt die gängigen Indikatoren. Auch wenn der Moderator etwas seltsam rüberkommt, so habe ich doch bisher keine bessere Erklärung für die häufig verwendeten Indikatoren gefunden. Dabei werden die Indikatoren visuell gut dargestellt, ihre Berechnung erläutert und auch ihr Einsatz für erfolgreiche Trades dargestellt. Auf jeden Fall einen Blick wert, wenn man die Indikatoren noch nicht versteht.

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Trading Tools
news-14 Sun, 21 Jun 2015 16:10:00 +0200 Wie finde ich einen guten Broker? http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=14&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5fb6ff337953ea2a800ce6d281191d9d Wenn man mit dem Traden anfangen möchte oder einfach auch nur ein weiteres Trading-Konto eröffnen möchte, stellt sich die Frage, bei welchem Broker man ein Konto eröffnet. Was zunächst recht trivial klingt, ist wenn man es genauer betrachtet doch recht komplex, da man auf viele Dinge achten muss und es auch von den individuellen Trading-Zielen abhängt, bei welchem Broker man ein Konto eröffnen sollte. In diesem Artikel stelle ich mal einige der Kriterien zusammen, die man berücksichtigen sollte. Desweiteren berichte ich von meinen Erfahrungen mit einigen Brokern, bei denen ich handle oder gehandelt habe. Dabei geht es hier nicht um Vollständigkeit der Informationen, sondern um die Methodik bei der Brokerauswahl und um die Entscheidungskriterien dabei. Intro

In diesem Artikel geht es um Broker für den gehebelten Handel mittels Forex (Währungspaaren) und CFDs auf Indizes, Rohstoffe oder Aktien. Inzwischen gibt es hunderte von Brokern, die man prinzipiell zum Handeln nutzen kann. Sie bieten Ihre Handelsplattform mit Tools sowie die passenden Realtime-Kurse zumeist kostenlos an; ein Internetzugang reicht, um die Services zu nutzen und den Handel zu beginnen. Meist ist die Anmeldung binnen Minuten erfolgt. Auch bieten die Mehrzahl der Anbieter kostenlose befristete oder unbefristete Demo-Konten an, auf denen man den Service mit "Spielgeld" testen kann.

Es gibt aus meiner Sicht nicht den besten Broker, da die Auswahl des Brokers sehr stark von den individuellen Anforderungen und insbesondere von der geplanten Tradingstrategie abhängt.

 

Vorgehensweise

  1. Am Anfang steht ein Plan. Das kann entweder bereits eine (oder mehrere) fertige Tradingstrategie sein oder zumindest ein Plan dessen, was man vorhat oder ausprobieren will. Daraus ergeben sich die Anforderungen, also z.B. wieviel Geld will man einzahlen, wie will man einzahlen, welche Handelsinstrumente werden benötigt, welcher Hebel ist gewünscht, benötigt man deutschsprachigen Support, will man Scalpen oder automatische Handelssysteme einsetzen etc. 
  2. Ich empfehle aus der unten gezeigten Kriterienliste sich die relevanten Kriterien rauszusuchen und in einer Tabelle seine Anforderungen zu definieren.
  3. Nun geht es darum, die Broker zu finden, die am besten passen, also besonders bei den wichtigen Kriterien den Anforderungen entsprechen. Dazu gibt es einige Internetportale, die eine gezielte Suche eines Brokers nach vorgegebenen Kriterien ermöglichen. Ich empfehle hier Brokerdeal oder 100ForexBrokers.
  4. Nachdem man einen (oder mehrere) passende Broker gefunden hat, empfiehlt sich die Eröffnung eines Demo-Kontos. Damit kann man Technik und Support testen und sehen, ob die Anforderungen auch erfüllt werden und alles wie gewünscht funktioniert. Auch sollte man sich einen Eindruck der Webseite der Broker machen und in Internet-Foren recherchieren, wie andere Nutzer über Ihre Erfahrungen mit den Brokern berichten.
  5. Wenn im Demo-Konto und auch sonst alles passt, kann nun ein Live-Konto eröffnet werden.

 

Kriterien zur Auswahl eines passenden Brokers

Es gibt zahlreiche Kriterien bei der Auswahl eines passenden Brokers. Solche Kriterien findet man z.B. auf den oben genannten Brokervergleichsseiten ( Brokerdeal oder 100ForexBrokers); dort sieht man, in welchen Kriterien sich die Broker unterscheiden.

Ich werde hier die aus meiner Sicht wichtigsten Kriterien darstellen und kurz beschreiben. Ich unterscheide die Kriterien nach Broker-Kriterien und Account-Kriterien. Dies ist wichtig, da viele Broker auch Accounts mit unterschiedlichen Eigenschaften anbieten.

 

Broker-Kriterien

Ort / Sitz des Brokers

Der Sitz des Brokers ist insbesondere wichtig, wenn es zu Rechtsstreitigkeiten kommt oder der Broker in finanzielle Schwierigkeiten gerät.

Hier ist es am besten man nutzt einen Broker in Deutschland (gibt es leider nicht so viele) oder innerhalb der Europäischen Union. So hat man eine Chance, seine Ansprüche auch in schwierigen Situationen rechtlich durchsetzen zu können. In weniger rechtsstaatlichen Ländern hat man aufgrund der Sprache und der Rechtslage in diesen Ländern oft nur geringe Chancen, seine Ansprüche im Zweifelsfall durchgesetzt zu bekommen. Die Broker siedeln sich insbesondere gern in Ländern mit optimalen Steuerbedingung an; das ist nicht grundsätzlich schlecht, aber es gibt eben Länder dabei, in denen es weniger rechtstaatlich zugeht, und dann kann es eben zum Problem werden.

Des Weiteren hängen andere Kriterien wie die Einlagensicherung und die Überwachung der Broker durch staatliche Kontrollen vom Sitz des Brokers ab. Auch hier ist es besser, auf einen kontrollierten Broker mit einer guten Einlagensicherung zu setzen. Diese findet man vor allem in entwickelten Industriestaaten.

Aus oben genannten Gründen hier mal eine Reihenfolge der Orte, an denen ich einen Broker bevorzugen würde in absteigender Reihenfolge:

Deutschland - UK - Europa - USA/Kanada/Australien/Neuseeland - Sonstige 

Gegebenenfalls gibt es einen weiteren Aspekt: Wer scalpen möchte oder mit automatischen Systemen im Hochfrequenzhandel traden möchte sollte noch darauf achten, dass der Client des Handelsprogramms auch physisch nahe dem Server (der nicht unbedingt an dem selben Ort wie das Headquarter des Brokers sein muss) ist, da es andernfalls zu zeitlichen Verzögerungen der Tradeausführung kommen kann. Beispiel: Bei sehr kurzfristigem Handel wäre es unzweckmäßig, von einem Client in Deutschland mit einem Server in Australien zu handeln. Letzter Aspekt wird aber sicher nur eine Minderheit der Trader betreffen.

 

Einlagensicherung

Die Einlagensicherung greift, wenn der Broker in finanzielle Schwierigkeiten gerät und die Einlagen verloren gehen. Es gibt sowohl staatliche Einlagensicherungen in manchen Staaten als auch private Einlagensicherungsfonds. Man sollte darauf achten, dass der ausgewählte Broker einem Einlagensicherungssystem angeschlossen ist. Die Broker geben diese Informationen meist auf ihrer Webseite mit an. Findet man dort nichts, kann man auch per Chat oder Email beim Broker anfragen. Gibt es auch dann diese Informationen deutet das eher auf keine Einlagensicherung hin. Dann ist von dem Broker unbedingt abzuraten.

Wichtig ist auch die Höhe des Betrages pro Kunde, der über die Einlagensicherung abgedeckt ist. Mehr als diesen Betrag sollte man nicht auf seinen Konten bei diesem Broker haben. Will man einen größeren Betrag traden, empfehle ich die Aufteilung auf mehrere Broker, so dass nie mehr als der abgesicherte Betrag bei den Brokern liegt.

 

Segregated Accounts (Separierte Konten)

Die meisten Broker halten die Kundengelder in separaten Konten getrennt vom Geld des Unternehmens. Damit ist die Voraussetzung gegeben, dass im Falle finanzieller Schwierigkeiten des Brokers die Kundengelder erhalten bleiben. Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Broker so verfährt.

Es gibt jedoch auch Broker, die diese Separierung nicht durchführen. Hier kommt es zu einer Vermischung der Unternehmensgelder und der Kundengelder. So kann es kommen, dass Werbung oder operative Kosten von Kundengeldern finanziert werden und im Falle einer Insolvenz des Brokers auch die Kundengelder weg sind.

 

Nachschusspflicht

Beim gehebelten Handel wird man im Normalfall seine Trades mit einem Stop/Loss absichern, um den Verlust zu begrenzen. Andernfalls kann der Verlust sehr schnell die Größe der Einlage erreichen. Passiert das, haben die Broker einen Mechanismus (der sich durchaus bei den verschiedenen Brokern im Detail unterscheidet), der die Positionen automatisch schließt, so dass ein Konto eigentlich nicht ins Minus rutschen kann.

Trotzdem gibt es zwei Vorgänge, die ein Konto ins Minus reißen können:

  1. Gaps. Kurssprünge, z.B. nach nicht gehandelten Zeiten (Wochenenden, Feiertage oder nachts bei einigen Instrumenten). Hier wird der Broker zwar auch alle Positionen schließen, aber eben mit dem ersten Kurs nach dem Gap und da kann ein Konto eben schon tief im Minus sein.
  2. Ereignisse am Finanzmarkt können dazu führen, dass es in eine Handelsrichtung keine Gegenpositionen gibt (Liquiditätsmangel). Ein Beispiel ist die unerwartete Aufhebung der Bindung des Schweizer Franken an den Euro am 15.1.15. Dies hat zu extremen Ausschlägen bei den betroffenen Währungspaaren (EURCHF, USDCHF) geführt, so dass Kunden riesige Verluste erlitten haben und sogar Broker in die Insolvenz gehen mussten.

Sollte einem so etwas passieren, ist man gut aufgestellt, wenn der Broker auf eine Nachschusspflicht verzichtet. Andernfalls ist der Broker berechtigt, den Ausgleich des Minusbetrages durch Nachzahlung auf das Kundenkonto einzufordern.

Ein Broker, der auf eine Nachschusspflicht in seinen AGBs verzichtet, bietet hier also eine größere Sicherheit und ist zu bevorzugen.

 

Ein- und Auszahlungsmodalitäten

Nicht ganz so wichtig wie die bisher genannten Kriterien, so sollte man sich doch damit beschäftigen, wie Geld ein- und ausgezahlt werden kann. Die meisten - aber nicht alle - bieten eine Überweisungsmöglichkeit. Das kann - zumal wenn es eine Auslandsüberweisung ist - aber schon mal 3...5 Tage dauern. Besser sind Kreditkartenzahlungen oder Direktüberweisungen, weil hier die Zahlung binnen Sekunden erfolgen kann und bei einigen Brokern das Geld dann auch sofort auf dem Konto ist. Das kann insbesondere dann wichtig sein, wenn das Konto aufgrund von Kursverlusten eine Aufstockung benötigt. Das möchte man dann meist auch zeitnah erledigen. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf die Gebühren werfen. Bei einigen Brokern komplett kostenfrei reicht die Einzahlungsgebühr bis zu einigen Prozent des Einzahlungsbetrages und das kann bei einer größeren Einzahlung schon ein erheblicher Betrag sein. Also man sollte sich vorab mit den Details mal beschäftigen.

 

Deutscher Support

Support gibt es eigentlich fast bei jedem Broker über Chat, Email und Telefon. Jeder gängige Broker bietet diesen Support auch in Englisch an. Deutsch ist nicht bei jedem Broker als Support-Sprache verfügbar. Wer also nicht in Englisch kommunizieren möchte oder kann, sollte vorab checken, ob der Support auch in Deutsch verfügbar ist. Erstes Kriterium dafür ist schon, ob es auch eine Version der Webseite in deutsch gibt. Dann weiß man zumindest, dass sich der Broker auf deutsche Kundschaft eingestellt hat.

 

Demokonten

Die meisten Broker bieten ein Demokonto an. Das kann jeder kostenfrei einrichten und somit viele Eigenschaften des Kontos bereits vorab austesten. Manchmal sind diese Demokonten zeitlich begrenzt, z.B. auf 4 Wochen, und manchmal gibt es sie auch unbegrenzt. Das ist dann gut, wenn man längerfristige Strategien testen möchte. Allerdings verhalten sich diese Konten nicht immer exakt wie die Livekonten, aber es ist sicher sinnvoll, als ersten Test des Brokers ein Demokonto einzurichten.

 

Sonstiges

Darüber hinaus bieten die meisten Broker Zusatzangebote an, die es Wert sind, dass man sich damit beschäftigt oder diese nutzt:

  • Webinare oder live Weiterbildungsveranstaltungen
  • Lehrmaterial auf den Webseiten
  • Bonus Programme (genau die AGBs lesen, es gibt Barauszahlungen, geliehenes Geld, dass man sich durch Trading schrittweise in Eigengeld umwandeln kann bis zu nur geliehenem Geld)
  • VPS Service - Hosting des Handelsprogramms, was wichtig ist, wenn man automatische Handelssysteme einsetzt und das Handelsprogramm rund um die Uhr laufen lassen muss. Will man zu Hause den Rechner nicht ständig laufen lassen, bietet sich so ein Service an. Aber Achtung bei den AGBs: Es gibt wenig gratis Angebote dieses Service, meist ist es an eine minimales Handelsvolumen gebunden oder kostenpflichtig.

 

Account-Kriterien

Handelsplattform

Als Quasi-Standard für das Trading hat sich inzwischen die Handelsplattform Metatrader 4 (MT4) durchgesetzt. Es ist eine hervorragende Handelsplattform, die unter Windows/iOS/Android verfügbar ist, mit umfangreichen Indikatoren geliefert wird und die Möglichkeit des automatischen Tradings über sogenannte EAs (Expert Advisors) bietet. Da viele Broker diese Handelsplattform auch unterstützen, gibt es eine große Community mit zahlreichen Indikatoren und EAs. Man muss sich also entscheiden, ob man eine quasi standardisierte Plattform verwenden möchte oder das individuelle Handelsprogramm eines Brokers nutzen möchte; diese gibt es in der Regel im Browser sowie auf den mobilen Endgeräten unter iOS und Android. 

Ich selbst bevorzuge den Metatrader 4 aus folgenden Gründen:

  • Man ist bezüglich der Handelsplattform nicht vom Broker abhängig und kann seine Erfahrungen, Indikatoren und Handelsprogramme auch bei anderen Brokern weiterverwenden.
  • Er ist ein hochprofessionelles Tool mit einer großen Nutzergemeinschaft im Internet.
  • Er unterstützt den Einsatz automatischer Handelssysteme.
  • Die Chart-Tools sind aus meiner Sicht den Broker-spezifischen Handelsplattformen meist überlegen.

Ich handele übrigens auch bei Brokern, die keine MT4-Unterstützung haben. Es hängt eben auch vom Handelsstil ab und welche Anforderungen man an ein Handelstool hat.

 

Verfügbare Handelsinstrumente

Abhängig vom geplanten Handel sollte man die verfügbaren Handelsinstrumente checken. Währungspaare (FX) bieten so ziemlich alle Broker an, meist auch CFDs auf Rohstoffe und Aktienindizes bzw. Aktien. Welche Instrumente genau angeboten werden und zu welchen Konditionen (Spreads, Hebel, Kommissionen, Finanzierungskosten, Stückelung etc.) findet man meist über die Webseite der Broker.

 

Weitere wichtige Kriterien

Abhängig vom geplanten Handelsstil sollte man noch auf die folgenden Eigenschaften des Handelskontos achten:

  • Möchte man Scalpen (Kurzfristhandel, Schließen nach wenigen Pip-Bewegungen) so sollte man darauf achten, dass der Broker diese Handelsart explizit zulässt; desweiteren bietet sich ein sogenannter ECN/STP Broker an, der zumeist auch geringe Spreads anbietet.
  • Möchte man automatische Handelssysteme laufen lassen, sollte der Broker das explizit erlauben.
  • Kleinste handelbare Einheit (minimale Lotgröße) sollte den Erwartungen entsprechen.
  • Größe der Spreads (Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs). Für Forex gibt es auf MyFXbook für viele Broker einen Vergleich der aktuellen Spreads.

 

Fazit

Ich habe versucht, eine methodische Vorgehensweise zur Auswahl eines passenden Brokers zu beschreiben. Wer also gezielt für seine Tradingstrategien einen Broker sucht, sollte seine Anforderungen definieren und dann in einer Tabelle die Broker zusammenstellen, die am besten passen. Auf dieser Grundlage lässt sich dann eine gute Entscheidung treffen. Ich habe als Beispiel mal eine solche Tabelle mit den für mich wichtigen Kriterien unten dargestellt, einschließlich der von mir genutzten Broker.

Wer erst einsteigen möchte und noch nicht genau weiss, wie er künftig handelt, kann nicht viel falsch machen, wenn er ein MT4-Konto bei GKFX, FXCM, ETX oder ActiveTrades eröffnet. Will man weniger mit dem MT4 arbeiten und legt mehr Wert auf Aktien-CFDs, so empfiehlt sich nach meiner Erfahrung einer der folgenden Broker: CMC Markets, IG oder Ayondo Markets.

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news-13 Sun, 14 Jun 2015 22:23:00 +0200 Trading Literatur http://finanzkasper.de/cms/index.php?id=21&tx_news_pi1%5Bnews%5D=13&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=06edd3dab0768841054d411c028e95a8 Inzwischen gibt es zahlreiche Bücher zum Thema Trading und ich habe zig davon gelesen. Ich denke es kann gerade für Anfänger gut sein, wenn man ein paar Hinweise bekommt, welche Bücher richtig gut sind und als Basis für den Einstieg in das Thema Trading geeignet sind. Da es eben sowohl sehr gute Bücher gibt wie es auch welche gibt, die es nicht wert sind, gelesen zu werden, gebe ich hier mal meine Erfahrungen weiter. Dies ist ein Artikel für Einsteiger, die sich intensiver mit dem Trading beschäftigen möchten. Ich denke, man sollte so 5...10 Bücher zum Thema gelesen haben, um auch alle Themen in der Theorie mal verinnerlicht zu haben. Jeder, der mit dem Traden anfängt sollte also soviel zum Thema gelesen haben, dass er die folgenden Stichworte versteht und weiss, wie Trading funktioniert:

 - CFDs, Forex, Hebel

 - Broker

 - Money Management, Positionsgrößen-Bestimmung

 - Order Möglichkeiten

 - Psychologie

 - Chartanalyse

 - Risikomanagement

 - Einstiegsmuster

 u.v.a.

Hier also eine Übersicht der Bücher, die ich für mich für hilfreich empfand und die ich zum Lesen empfehlen kann.


"Tools & Tactics für Master Trader"  (Oliver Velez, Greg Capra)
Übersetzung aus dem Amerikanischen.
Bisher mein überhaupt bestes Buch zum Thema Trading. Es behandelt alle Aspekte umfangreich, von Börsenpsychologie, Selbstdisziplin bis technische Analyse und Erstellung eigener Trading Systeme. Ausgezeichnet ist die Darstellung und Vermittlung des Wissens in eingnglicher und bildhafter Sprache. Gut sind die konkreten Tradingstrategien, die sehr gut funktionieren und von mir auch erfolgreich benutzt werden. Wenn man nur ein Buch lesen könnte zum Thema Trading, sollte es dieses sein. 

 

"Technische und Mentale Strategien für erfolgreiches Trading" (Mario Kofler)
Ein ausgezeichnetes Buch mit vielen praktischen und direkt umsetzbaren Handelsstrategien am Beispiel des Forex-Tradings, die sich aber verallgemeinern lassen. Hier merkt man, dass Mario selbst täglich handelt und damit erfolgreich ist. Sehr schön auch, dass man direkt mit ihm die Umsetzung seiner Strategien verfolgen kann, u.a. über seine Webseiten (forexzeitung.de, forex-crash-kurs.de) sowie die Webinare bei gkfx.de. Das Buch ist gut zu lesen und bringt alles direkt auf den Punkt. Unbedingt empfehlenswert.

 

"Die besten Trading Strategien" (Pierre M. Daeubner) 
 Mein überhaupt erstes Buch zum Thema. Den Autor habe ich auf einer Live Veranstaltung selbst kennengelernt.
Das Buch ist sehr zu empfehlen. Es enthält sowohl für den Anfänger als auch für den erfahrenen Trader viele Tipps und Trading Strategien, die auch funktionieren. In einer einfachen und verständlichen Sprache werden genauso die Grundlagen des Tradings dargestellt, wie auch die zahlreichen Trading Strategien. Sehr schön: der Autor geht auch speziell auf CFDs ein. Alle wichtigen Themen eines Traders werden behandelt und insbesodere das Money-Management wird abgehandelt.Nur damit hat man eine Chance, langfristig als Trader zu überleben. Das Buch sollte man haben, es ist seinen Preis wert. Sehr gut für Einsteiger geeignet. 

 

"Beruf:Trader"  (Van K. Tharp)
Übersetzung aus dem Amerikanischen.
Ein sehr gutes Buch zum Thema Trading. Alle Aspekte werden umfangreich, anschaulich und verständlich behandelt. Sehr gute Anleitung für Anfänger und Erfahrene. Neben Tradingstrategien geht es auch um das Wie, d.h. was Trader erfolgreich macht: Positionsgroßenbestimmung, Planungen, Trading Journal, Auswertungen. Sehr gut auch alle Aspekte, die man bedenken soll, um beruflich ein Trader zu werden. Nachteilig eventuell die Bezogenheit zum amerikanischen Markt und dort möglichen Handelssystemen. Ansonsten ein sehr empfehlenswertes Buch, dass ich gerne gelesen habe. 

 

"Clever Traden mit System"  (Van K. Tharp)
Übersetzung aus dem Amerikanischen.
Ein weiteres sehr gutes Buch zum Thema Trading von Van K. Tharp. Sehr umfangreiche Darstellung des Trading Themas und aller Aspekte der Entwicklung erfolgreicher Trading-Systeme. 
    
 
 


 Weitere Bücher, die ich durchaus interessant fand:

"Die Kunst des erfolgreichen Tradens" (Birger Schäfermeier)

"Das Trader Coaching" (Thomas Vittner)

"Die Trading Akademie" (Thomas Vittner)
     

 

Und hier die Seiten, auf denen man gut nach diesen und anderen Büchern recherchieren kann:

Finanzbuchverlag

Amazon

 

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